»Connect & Collect: KI-gestützte Cloud für die interdisziplinäre vernetzte Forschung und Innovation für die Zukunftsarbeit (CoCo)«

Willkommen auf der Homepage des Projekts CoCo! Gerne informieren wir Sie über das Projekt, seine Ziele, Vorgehensweisen und Ergebnisse.

Projektziele

Das Projekt CoCo unterstützt und erforscht die Vernetzung der zahlreichen Akteure der Arbeitsforschung aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen, die sich in »Regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung« zusammengeschlossen haben. Die Vernetzung erfolgt vornehmlich durch den Aufbau einer »Cloud der Arbeitsforschung (CdA)« als ein interdisziplinärer Daten- und Wissensspeicher zur Gestaltung der Zukunftsarbeit. Sie stellt Strukturen für einen nachhaltigen Wissenstransfer bereit. Zudem werden sozio-technische Infrastrukturen, KI-gestützte Werkzeuge und innovative Geschäftsmodelle entwickelt, die pro-aktive Formen einer transdisziplinären Arbeitsforschung ermöglichen. Auf diese Weise wird das Methodeninventar zur produktiven und entwicklungsförderlichen Gestaltung menschlicher Arbeit weiterentwickelt, das den immer kürzeren Innovationszyklen der Wirtschaft genügt. Die Grafik fasst die Ziele im Projekt CoCo zusammen.

Herausforderung

Die Arbeitsforschung schafft eine wissenschaftliche Grundlage, um menschliche Arbeit nachhaltig produktiv und entwicklungsförderlich zu gestalten. Der technologische Fortschritt, aber auch gesellschaftliche Veränderungen erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der arbeitswissenschaftlichen Konzepte, Methoden und Instrumente. Nur so lassen sich zukunftsweisende Arbeitsformen pro-aktiv gestalten – etwa beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Im Förderschwerpunkt »Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung« unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen innovativen Forschungs- und Entwicklungsprozess: Vier Kompetenzzentren bündeln die Kompetenzen der Arbeitsforschung von Wissenschaft, Wirtschaft sowie Transfer- und Sozialpartnern. Diese Akteure erforschen neue Wege der Arbeitsgestaltung und transferieren die Ergebnisse in die betriebliche Praxis. So lassen sich bedarfsgerechte Strategien und modellhafte Maßnahmen unter betriebspraktischen Bedingungen erproben, validieren und iterativ optimieren. Zugleich verzahnt sich die Arbeitsforschung enger mit der betrieblichen Arbeitsgestaltung und mit der Hochschulausbildung.

Vorgehensweise

Das wissenschaftliche Projekt CoCo unterstützt und erforscht die Vernetzung innerhalb und zwischen den regionalen Kompetenzzentren und stellt sozio-technische Infrastrukturen für einen nachhaltigen Wissenstransfer bereit. Dies geschieht vornehmlich durch den Aufbau einer »Cloud der Arbeitsforschung (CdA)« als ein interdisziplinärer Daten- und Wissensspeicher zur Gestaltung der Zukunftsarbeit. Zudem werden Anreizsysteme, agile Forschungsmethoden und Geschäftsmodelle entwickelt, die erweiterte Formen der interdisziplinären Arbeitsforschung ermöglichen. Darüber hinaus werden Werkzeuge basierend auf KI-Technologien und des Maschinellen Lernens erarbeitet, die vernetzte Arbeit und den Ergebnistransfer in die Wirtschaft unterstützen. Die Ergebnisse werden durch die regionalen Kompetenzzentren erprobt und iterativ optimiert. So dient das Netzwerk der Kompetenzzentren zugleich als Untersuchungsgegenstand und als Reallabor der Forschungsarbeiten.

Ergebnisse

Zusammen mit den regionalen Kompetenzzentren werden Anforderungen und Erfolgsfaktoren identifiziert und ein Zielbild für die effiziente Forschungs- und Innovationsarbeit der Zukunft erarbeitet. Dieses Zielbild schafft eine konzeptionelle Basis für die »Cloud der Arbeitsforschung«. Ein Daten- und Wissensspeicher ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Forschungsdaten, Wissen und Ressourcen. Alle interessierten Akteure können sich über die CdA als offene Webplattform an der Weiterentwicklung des Wissensstandes beteiligen und von Forschungsergebnissen profitieren. Es werden Anreizsysteme zur aktiven Beteiligung von Arbeitsforschenden an der CdA sowie ein Geschäftsmodell zur Maximierung von Reichweite und Nachhaltigkeit entwickelt. Darüber hinaus werden KI-gestützte Werkzeuge entwickelt, die vernetzte Arbeit und den bedarfsgerechten Ergebnistransfer in die Wirtschaft unterstützen. Um Synergiepotenziale zu nutzen und generalisierbare Erkenntnisse zu erlangen, werden Perspektiven verschiedener Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einbezogen. So erlangen Unternehmen einen niederschwelligen und direkten Zugang zu Forschungsergebnissen und Innovationsressourcen für die Arbeitsgestaltung. Sie können sich in der Community vernetzen und sich im transdisziplinären Austausch engagieren. Die Projektergebnisse lassen über die Arbeitsforschung hinaus auf weitere Bereiche der anwendungsorientierten Forschung übertragen.

Zielgruppe

Die Zielgruppen sind die in den vier regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung zusam­mengeschlossenen Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie die beteiligten Unternehmen und Institutionen, die neue Potenziale einer menschengerechten, kompetenz- und produktivitätsfördernden Gestaltung von Arbeit u. a. durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz erschließen wollen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse allen fachlich Interessierten über die »Cloud der Arbeitsforschung« zugänglich gemacht.

Förderung

Das wissenschaftliche Projekt CoCo wird im Rahmen des Programms »Zukunft der Wertschöpfung. Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Kennzeichen 02L19C000 ff gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Homepage liegt bei den Autoren.